Wir sind Michaela, Manuel und Konrad
und sind seit über 10 Jahren ganz kompakt in Europa unterwegs. Am liebsten reisen wir nach Sardinien, in die Bretagne oder nach Südfrankreich und am allerliebsten stehen wir dort frei und genießen die Natur. Wir erkunden unsere Urlaubsregion ganz langsam und verweilen dort, wo es uns gefällt (und wo man niemanden stört). Häufig bleiben wir nur für ein oder zwei Nächte an einem Ort und schauen dann, wie es hinter dem nächsten Berg oder in der nächsten Bucht aussieht.

Am Anfang waren wir drei nur mit einem Hartschalendachzelt auf einem Renault Megane unterwegs. Nach einem kleinen Parkrempler mit wirtschaftlichen Totalschaden sind wir 2022 dann auf den Dacia Jogger umgestiegen, ein wirklich praktisches Auto für relativ wenig Geld. Der zusätzliche Raum kam vor allem dem Schlafkomfort zugute. Von nun an schlief meist einer von uns auf einer einfachen Campingbox im Auto und nur noch zwei im Dachzelt. Im Fahrzeug war es dadurch aber wieder eng und wir mussten täglich viel Zeug hin- und herräumen. Und so kamen wir auf die Idee der Traumschublade, an der wir dich gerne teilhaben lassen wollen


Eine kleine Manufaktur mit professioneller Unterstützung
Seit Oktober 2025 verfolgen wir das Projekt nun intensiver mit der nebenberuflichen Gründung des Einzelunternehmens "Konrad Stephan Campingboxen" und der Einrichtung einer kleinen Werkstatt in Rothenstein bei Jena. Wir produzieren nicht auf Halde, was für dich den Vorteil hat, dass wir auf kleine Extrawünsche unkompliziert eingehen können. Aktuell bereiten wir die Kleinserienfertigung vor und bauen unsere Internetpräsenz und ein Vertriebsnetz auf.
Wenn dich die Traumschublade genauso begeistert wie uns, dann würden wir uns sehr freuen, von dir zu hören.
So ein Projekt können wir natürlich nicht alleine im Kreis der Familie stemmen. Glücklicherweise konnten wir viele Unternehmen für unser Produkt begeistern, sodass wir ein großes Netzwerk professioneller Firmen knüpfen konnten, die uns mit ihren tollen Produkten und Dienstleistungen unterstützen. Vielen Dank an alle unsere Partner!

GFK-Teile
Das GFK-Formteil für das Auszugselement fertigt eine Firma aus Gotha für uns.

Möbelbauplatten
Die Holzplatten sägt unser Holzhändler des Vertrauens millimetergenau zu.

CNC-Bearbeitung
Einige Platten werden anschließend noch auf einen CNC-Bearbeitungszentrum bei einer Firma aus Weimar bearbeitet.

Matratzen
Die Matratzen werden von einer Firma aus Köln für uns maßgefertigt.
Der erste Prototyp
Seit 2025 sind wir nun mit einem Slide-Out unterwegs und schätzen sowohl den zusätzlichen Raum als auch die einfache Handhabung. Der erste Prototyp war dabei noch überwiegend aus Holz gefertigt und entstand in aufwendiger Handarbeit. Mittlerweile hat der Prototyp aber ausgedient, da wir auf die Vorserien-Version aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) umgestiegen sind und das Produkt intensiv testen und kontinuierlich verbessern.
Ein paar Tipps für das Campen auf kleinem Raum
Wie du siehst, haben wir etwas Erfahrung mit dem Teilzeitnomadenleben und möchten dir hier ein paar Hinweise geben, wie man sich den Campingalltag angenehm gestalten kann. Am allerwichtigsten ist es Ordnung zu halten. Das ist auf kleinem Raum zwar schwierig, aber umso wichtiger.
Feste Plätze vergeben
Wenn alles seinen festen Platz hat, brauchst du nicht suchen und du findest auch in der Dämmerung und bei Regen schnell dein Zeug. Wenn man erstmal nach etwas wühlen muss, ist die Ordnung ganz schnell dahin, gerade, wenn es einmal schnell gehen soll.
Wir versuchen daher so wenig wie möglich Sachen in Wühltaschen auf der Rücksitzbank oder im Fußraum unterzubringen und räumen regelmäßig auf (so gut das auf dem begrenzten Raum eben geht).

Kleiderbürste mitnehmen
Krümel im Bett mögen wir nicht. Im Seitenfach der Hintertür liegt bei uns daher eine Kleiderbürste, mit der wir bei Bedarf Sand, Schmutz oder Gras aus dem Fußraum wieder nach draußen kehren, bevor sie den Weg zu uns ins Bett finden. Das dauert nur eine Minute und geht deutlich schneller als Bettlaken ausschütteln.

Bettzeug und Matratze lüften
Am Meer, in der Nebensaison oder bei schlechtem Wetter können die Nächte auch mal feucht werden, sodass Bettzeug und Matratze leicht klamm werden. Auch unter der Matratze kann sich Feuchtigkeit sammeln. Um Stockflecken und Schimmelbildung zu vermeiden, solltest du dann vor dem Zusammenpacken deine Matratze an einer Seite anheben und für ein Viertelstündchen ablüften lassen (verwende die Rücksitzlehne oder einfach eine Flasche als Stütze). Unsere Bettdecken hängen wir während dieser Zeit einfach über die geöffneten Fahrzeugtüren.

Stapeln, nicht falten
Am Markt gibt es viele faltbare Produkte (Kanister, Spülschüsseln, Trinkgefäße oder Dosen). Zusammengefaltet sind sie aber meist nicht wirklich kompakt. Wir bevorzugen lieber Produkte, die sich gut ineinanderstapeln lassen. Dann hat zwangsläufig auch alles seinen festen Platz. Man ist zwar eine Weile auf der Suche bis man seine Campingausrüstung zusammengestellt hat, aber der Platzverbrauch kann deutlich kleiner ausfallen. Zudem kann man mit einer längeren Haltbarkeit rechnen als bei faltbaren Produkten.

Haushaltsgegenstände nutzen
Man muss nicht alles neu kaufen. Viele Dinge aus deinem Haushalt kannst du auch beim Camping verwenden. Wenn deine Campingausrüstung aber über deinen gesamten Haushalt verteilt ist, solltest du dir eventuell eine Liste anlegen, woran du beim Packen alles denken musst.
Wenn wir mal eine längere Zeit mit Freunden auf einem Campingplatz mit Stromanschluss verbringen und uns dort dann auch etwas häuslicher einrichten, nehmen wir beispielsweise einfach unser Ceranfeld aus der Gartenlaube mit. Um die Kanten der Glasplatte zu schonen, haben wir uns dafür aus Holzresten einen kleinen Rahmen gebaut, in die das Kochfeld perfekt reinpasst und der unten in das linke Gepäckabteil der Traumschublade passt.


